Donnerstag, 01. Oktober 2020
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Polizeibericht vom 24.06.2019

Polizei Berlin

24.06.2019 | Neukölln: Homophobe Attacke

Gestern Abend wurde eine lesbische Frau in Neukölln von einer Jugendgruppe angegriffen. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 27-Jährige gegen 19 Uhr zu Fuß am Kottbusser Damm unterwegs, als sie von circa vier bis fünf Jugendlichen mit Wasser bespritzt wurde. Als die junge Frau die Jugendlichen daraufhin ansprach, wurde sie zu Boden geschubst und mehrmals getreten. Erst als Zeugen zu Hilfe eilten, ließen die Angreifer von der 27-Jährigen ab und flüchteten.
Die junge Frau gab an, dass sie vermutet, aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes und ihrer sexuellen Orientierung angegriffen worden zu sein. Sie erlitt leichte Verletzungen am Rumpf und an den Armen.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

24.06.2019 | Britz: Sachbeschädigung an Wohnungsgesellschaft

Ein Zeuge alarmierte die Polizei in der vergangenen Nacht zu Sachbeschädigungen nach Britz. Seinen Angaben zufolge hätten zwei unbekannte Personen gegen 2.30 Uhr Glasscheiben des Büros einer Wohnungsgesellschaft in der Fritz-Reuter-Allee beschädigt und anschließend vier Autos der Wohnungsgesellschaft mit roter Farbe beschmiert.
Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

22.06.2019 | Britz: Auseinandersetzungen in Britz

In und im Umfeld der Wederstraße in Britz gerieten gestern Abend immer wieder Personen in Streit und es kam auch später im Beisein der Polizei zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen zwischen kleineren Gruppen. Gegen 19.40 Uhr wurde die Polizei in die Wederstraße alarmiert, weil es dort zu einer Schlägerei gekommen sein sollte. Als die Beamten eintrafen, waren sieben Männer vor Ort, die lediglich angaben, es sei zu verbalen Streitigkeiten untereinander gekommen, die in einer körperlichen Auseinandersetzung gemündet seien. Die Beteiligten waren teilweise leicht verletzt, lehnten ärztliche Behandlungen jedoch ab und entfernten sich nach Aufnahme ihrer Personalien. Noch während der Personalienaufnahme der anderen Beteiligten, rannten plötzlich mehrere Personen, darunter auch zuvor Unbeteiligte, in Richtung Rungiusstraße, wo es abermals zu körperlichen Auseinandersetzungen mit den sich bereits vom Ort entfernten Männern und weiteren, zuvor ebenfalls Unbeteiligten kam. Unter anderem schlug eine 46-Jährige mit einem großen Ast auf einen Mann ein, der dadurch am Kopf verletzt wurde. Gegen einen anderen Mann, der den Ast wenig später aufnahm und sich bedrohlich einem Polizisten genähert hatte, wurde erst der Einsatz des Reizstoffsprühgerätes angedroht und dieses dann auch eingesetzt. Er wurde von inzwischen alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr versorgt.
Auch in der Wederstraße kam es noch während des Polizeieinsatzes zu einer weiteren Schlägerei zwischen Personen, die zuvor nicht beteiligt gewesen waren.
Drei junge Männer wurden vorläufig festgenommen und einer von ihnen gab an, es sei aufgrund einer Nichtigkeit zu einer Schlägerei mit mehreren Unbekannten gekommen, die geflüchtet waren. Die drei, die noch vor Ort waren, wiesen Verletzungen auf und wurden medizinisch versorgt. Durch Unterstützung weiterer Polizisten kam es schließlich nach und nach zu einer Lageberuhigung. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten am Ort entlassen und entfernten sich. Die Polizistinnen und Polizisten leiteten mehrere Strafermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung ein. Die Ermittlungen dauern an.

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