Dienstag, 15. Oktober 2019
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Polizeibericht vom 16.09.2019

Polizei Berlin

16.09.2019 | Britz: Tötungsdelikt in Britz – Haftbefehl erlassen

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin

Im Fall des am 4. September in Britz getöteten 40-Jährigen führten intensive Ermittlungen der 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin auf die Spur eines 47-jährigen Bekannten des Opfers. Nachdem zwischenzeitlich ein Haftbefehl wegen Totschlags auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen wurde, erfolgte heute gegen 10.30 Uhr in Charlottenburg die Festnahme des Tatverdächtigen durch die Zielfahnder des LKA. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Zeugenaufruf Nr. 2159 vom 5. September 2019: Niedergestochener in Britz – 6. Mordkommission sucht Zeugen
Bei dem gestern im Bruno-Taut-Ring in Britz niedergestochenen und kurze Zeit später im Krankenhaus verstorbenen Mann handelt es sich um den 40-jährigen Deutsch-Kasachen Alexander Hahn aus Marzahn. Er hat familiäre Bezüge in diesen Bereich. Nach Zeugenaussagen geriet er gegen 9.45 Uhr vor der Häuserzeile Bruno-Taut-Ring Nr. 2 bis 2 b mit einem unbekannten Mann in einen lautstarken verbalen Streit, in dessen Folge er durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper schwer verletzt wurde. Die Hintergründe dieses Streits sind bisher unklar. Der Täter flüchtete anschließend mit einem Fahrrad.

Erstmeldung Nr. 2153 vom 4. September 2019: Mann stirbt nach Auseinandersetzung
In Britz wurde heute Vormittag ein Mann so schwer verletzt, dass er wenig später verstarb. Passanten hatten gegen 9.55 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem sie den schwer verletzten 40-Jährigen vor einem Wohnhaus im Bruno-Taut-Ring bemerkt hatten. Rettungskräfte der Feuerwehr versuchten noch den Mann zu reanimieren, er verstarb jedoch wenig später im Krankenhaus. Die 6. Mordkommission beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes aufgenommen.


15.09.2019 | Neukölln: Männer homophob beleidigt und attackiert

Am vergangenen Freitag-Nachmittag wurden zwei Männer in Neukölln zunächst homophob beleidigt und anschließend angegriffen. Die Anzeige erfolgte später am Abend durch eine Familienangehörige eines der Angegriffenen. Demnach sollen die beiden Männer gegen 16.40 Uhr in der Hermannstraße unterwegs gewesen sein, als sie zunächst aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus homophob beleidigt worden sein sollen. Anschließend sollen beide durch Schläge und Tritte angegriffen worden sein. Nachdem einer der Angegriffenen den Notruf wählte, flüchteten die Täter in Richtung Selchower Straße. Der 23-jährige Angegriffene erlitt einen Jochbeinbruch und wurde in einem Krankenhaus behandelt. Bei seinem 21-jährigen Begleiter war zunächst keine Behandlung nötig, er gab aber an, sich gegebenenfalls selbst zum Arzt begeben zu wollen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

14.09.2019 | Gropiusstadt: Bus während der Fahrt beschädigt

Gestern am frühen Abend wurde während der Fahrt ein BVG-Bus im Neuköllner Ortsteil Gropiusstadt beschädigt. Gegen 18.25 Uhr befuhr ein 63-jähriger Kraftfahrer mit dem Bus der Linie 373 die Lipschitzallee in Richtung Fritz-Erler-Allee und nahm in Höhe Wildmeisterdamm einen Einschlag an der vorderen Tür wahr. Nachdem der Busfahrer angehalten hatte, entdeckte er ein kleines Loch in der linken Flügeltür und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dauern an.

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