In den kommenden Wochen rufen die Berliner Bezirksämter zu den Aktionswochen gegen Antisemitismus auf. Veranstaltungen von Nichtregierungsorganisationen, politischen Organisationen und ehrenamtlichen Gruppen werden angekündigt. Für eine recherchierende und berichtende Pressearbeit steht hier kein Budget zur Verfügung. Gleichzeitig werden bis zu 500 $ Monatsgebühr für die Nutzung von Pro-Versionen von ChatGPT und anderen KI-Anwendungen gefordert. So können im digitalen Raum und in der inklusiven „Public-Media-Öffentlichkeit keinerlei Budgets für die Finanzierung freier, unabhängiger Lokalpresse erwirtschaftet werden.
Gleichzeitig liegen in Berlin bei der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt mehrere Millionen Euro zweckgebundene Fördermittel brach, die für Projekte gegen Antisemitismus gewidmet sind. Aufgrund Korruption und der sog. Fördermittelaffäre können die Mittel nicht aktiviert werden. Die kulturpolitisch verantwortlichen Parteien haben hier eine verfassungspolitisch bedenkliche Situation geschaffen und als Parteien versagt:
- das Parteienprivileg wurde an Nichtregierungsorganisationen & NGO´s ausgelagert.
- Akteure und Vereine ohne wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb werden staatlich gefördert.
- freie, unabhängige Lokalpresse verliert in Berlin die digitalwirtschaftliche und personelle Basis.
Folgerung: die offene Medienebene von 12 Bezirkszeitungen in Berlin steht für publizistische Arbeit zum Thema „Antisemitismus“ nicht mehr unmittelbar zur Verfügung. Geförderte NGO´s sind „delisted“.
Alternativen: Leserinnen und Leser werden an Google Gemini verwiesen und können dort die KI-Suche aktivieren. Die Redaktion der Neukölln Nachrichten stellt dafür auf Anfrage Such-Routinen und Keywords für persönliche Abfragen, Suchen und KI-Dialoge per Mail zur Verfügung. Ersatzweise wird hier eine aktuelle Literaturempfehlung gegeben. Tipp: KI-Dialoge sind ein Medienformat, das Leser hier selbst publizieren dürfen. Kosten: 66 €/Beitrag. Zeilenhonorare sind möglich!
Literaturtipp:

Chaim Noll, Simone Schermann (Hrsg.)
So geschah es. 7. Oktober. Vor aller Augen.
200 Seiten
Achgut Edition
Erscheinungsdatum: 1. Aufl. / 7. Oktober 2026
ISBN 978-3-911941-04-4
Klappenbroschur (25,00 €) – Bestell-Link
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*) Autorinnen & Autoren zu jüdischen & israelischen Themen dürfen hier frei publizieren! Künstler & Künstlerinnen können kostenlos Veranstaltungen an gesicherten Orten selbst ankündigen.
