Mittwoch, 25. November 2020
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Steigende IT-Ausgaben für Identifizierung von Nutzern prognostiziert

Virtuelle Identitäten

Die New Yorker Winterberry Group, eine spezialisierte Managementberatung für die Bereiche „Advertising, Narketing, Data, Technology and Commerce“, schätzt, dass sich in den nächsten Jahren die Ausgaben für die Identifizierung von Nutzern und die entsprechende Profilbildung im Internet sowohl in den USA als auch in Europa verdoppeln werden.

Grund dafür ist der Verzicht auf 3rd-Party-Daten sowie die zunehmende Komplexität des Datenhandlings und Einwilligungs-Managements. Die geschätzten Kosten sollen von derzeit 2,3 Mrd. Euro auf über 4,6 Mrd. Euro steigen.

In ihrem „Identity Outlook 2020: The Evolution of Identity in a Privacy-First, Post-Cookie World“ wird die Entwicklung der Identität in einer Welt, in der Privatsphäre an erster Stelle steht, nach der Cookie-Zeit beschrieben.

Die Winterberry Group gibt darin einen umfassenden Blick auf den aktuellen Stand und die Zukunftsaussichten der Identity-Technologien in Marketing und Werbung. Das Verständnis der Komplexität für dieses sich schnell entwickelnden Marktsegment wird hergestellt. Ferner werden die bedeutenden Herausforderungen beschrieben, die aufgrund von regulatorischen Eingriffen zu Datenschutz und ePrivacy und den sich entwickelnden Browser-Richtlinien unmittelbar vor uns liegen.

Während Online-Marketing-Branchen und Digitalverbände noch gegen bessere ePrivacy-Regeln ankämpfen, sieht die Winterberry Group optimistisch in die Zukunft:

„Durch unsere Forschung sehen wir diese Herausforderungen als positive Katalysatoren für Innovation und glauben, dass Identitätslösungen entscheidend für die Bemühungen der Vermarkter sein können und auch weiterhin sein werden, die Verbraucher zu verstehen und mit ihnen in Kontakt zu treten.“

Klar ist dabei: der Untergang des Third-Party-Cookies in Verbindung mit den Auswirkungen einer globalen Pandemie hat viele Veränderungen innerhalb des Werbe-Ökosystems beschleunigt.

Winterberry stützt seine aktuelle Untersuchung auf 80 Interviews hochrangiger Branchenkenner und CEO´s von Digitalunternehmen.

Die Möglichkeit einer systemischen Disruption und einer radikalen Kostensenkung ist in der Untersuchung von Winterberry allerdings nicht beachtet, und bleibt ein weißer Fleck.

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