Sonntag, 27. November 2022
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UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi

UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi

„Wir sind zutiefst besorgt über die sich rasch verschlechternde Lage und die laufenden Militäroperationen in der Ukraine. 

Die humanitären Folgen für die Zivilbevölkerung werden verheerend sein. In einem Krieg gibt es keine Gewinner, aber unzählige Menschenleben werden zerstört. 

Wir haben schon Berichte über erste Opfer erhalten und hören, dass bereits Menschen fliehen müssen, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur müssen im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht zu jedem Zeitpunkt geschützt werden. 

UNHCR arbeitet mit den Behörden, UN-Organisationen und anderen Partnern in der Ukraine zusammen und ist bereit zu humanitärer Hilfe, wo immer dies notwendig und möglich ist. Zu diesem Zweck müssen die Sicherheit und der Zugang für humanitäre Hilfe gewährleistet sein.

UNHCR arbeitet ebenfalls mit den Regierungen der Nachbarländer zusammen und fordert sie auf, die Grenzen für Menschen, die Sicherheit und Schutz suchen, offen zu halten. Wir sind bereit, Hilfsmaßnahmen zu unterstützen, um auf jegliche Situation von Zwangsvertreibung zu reagieren.

Dementsprechend haben wir unsere Hilfsmaßnahmen und Kapazitäten in der Ukraine und den Nachbarländern verstärkt. 

Wir sind weiterhin fest entschlossen, alle Betroffenen in der Ukraine und in der Region zu unterstützen.“ 

Quelle: UNHCR 24.2.2022

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