Samstag, 26. September 2020
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Polizeimeldung vom 17.02.2020

Polizei Berlin

17.02.2020 | Neukölln: Drei Männer verletzt

In Neukölln sind gestern Nachmittag drei Männer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Brüder, 33 und 35 Jahre alt, und ein weiterer 33-jähriger Mann gegen 16.15 Uhr in der Fuldastraße unterwegs, als sie auf zwei unbekannte Männer trafen. Der jüngere Bruder geriet zunächst mit einem der Unbekannten in einen Streit, woraufhin es zwischen den Beiden ein Gerangel gab. Der Unbekannte zog daraufhin ein Messer hervor, sodass der 35-Jährige und der Begleiter dazwischen gingen, um den Streit zu schlichten. Dabei verletzte der Unbekannte dann die beiden Männer mit dem Messer. Anschließend flüchtete der Angreifer mit seinem Begleiter. Der 35-Jährige wurde von einem Notarzt und Sanitätern zunächst am Ort behandelt und dann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Männer wurden ambulant in Kliniken behandelt. Die Fuldastraße war anlässlich des Polizeieinsatzes, der von einer Vielzahl von Schaulustigen beobachtet wurde, bis kurz vor 18 Uhr zwischen Donaustraße und Karl-Marx-Straße gesperrt. Es befanden sich sieben Funkwagen, Kräfte einer Einsatzhundertschaft und die Kriminalpolizei im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernommen.

14.02.2020 | Neukölln: Nach Verdacht des Drogenhandels Haftbefehl erhalten

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin

Nach intensiven Ermittlungen zu zwei tatverdächtigen Männern im Alter von 50 und 60 Jahren vollstreckten Ermittler des Landeskriminalamtes und Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft gestern Vormittag Durchsuchungsbeschlüsse der Staatsanwaltschaft Berlin in Britz und Neukölln. Gegen 7 Uhr betraten die Polizeikräfte zeitgleich die Wohnungen und Keller am Britzer Damm und der Weisestraße. Im Keller des verdächtigen 50-jährigen Mittäters fanden die Polizistinnen und Polizisten, mit Hilfe eines Rauschgiftspürhundes der Polizei Berlin, Heroingemisch in einer Menge von insgesamt circa 2,7 Kilogramm und ein griffbereit danebenliegendes ungefähr 27 cm großes Küchenbeil und beschlagnahmten beides. Während der 50-Jährige nicht angetroffen wurde, konnte der 60-Jährige, dem das aufgefundene Heroingemisch zuzuordnen war, festgenommen und in ein Gewahrsam gebracht werden. Dort wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen dauern an.

14.02.2020 | Neukölln: Mit Eiern beworfen – Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

Eine Transfrau erstattete gestern Abend in Neukölln über die Internetwache eine Strafanzeige. Nach der Anzeigenerstattung suchten Polizisten gegen 23.30 Uhr die Wohnanschrift der 64-Jährigen an der Böhmischen Straße auf und ließen sich über die festgestellten Ereignisse informieren. Demnach warfen Unbekannte gegen 20.15 Uhr mehrere Eier gegen den Balkon und die Balkontür ihrer Wohnung. Vorausgegangen sind dazu im Vorfeld mehrere ähnliche Ereignisse, bei denen unter anderem am 11. Februar 2020 Pfandflaschen auf den Balkon geworfen worden sein sollen. Kurz darauf soll eine Gruppe Jugendlicher den Ort verlassen und die Frau homophob beleidigt haben. Zu diesen Ereignissen erstattete die 64-Jährige bereits Strafanzeige. Ob die Tat vom vergangenen Abend mit den vorhergegangenen Ereignissen im Zusammenhang steht, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.

13.02.2020 | Rudow: Festnahme nach versuchtem Einbruch

Gestern Vormittag versuchten zwei Männer in ein Einfamilienhaus in Rudow einzubrechen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde eine Nachbarin gegen 11.40 Uhr auf die bis dato noch Unbekannten, die sich in geduckter Haltung auf der Terrasse des Hauses im Welsumerpfad aufhielten, aufmerksam und sprach diese an. Sie ergriffen daraufhin zu Fuß die Flucht. Der Hausbesitzer wurde ebenfalls aufmerksam auf das Duo und verfolgte es mit seinem Fahrrad durch das nahegelegene Rudower Fließ. Kurz vor der Groß-Ziethener Chaussee konnte der 43-Jährige einen der Flüchtenden ansprechen und mit einer weiteren Zeugin die Polizei alarmieren. Der mutmaßliche Einbrecher trat nun gegen das Fahrrad, schubste den Verfolger zur Seite und flüchtete auf den U-Bahnhof Rudow. Dort konnte er durch eintreffende Polizeieinsatzkräfte festgenommen werden. Seinem mutmaßlichen Komplizen gelang die Flucht. Der 43-Jährige blieb durch den Schubser unverletzt. Der Festgenommene im Alter von 20 Jahren kam in ein Polizeigewahrsam und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd) übernommen.

13.02.2020 | Neukölln: Kind von Auto angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln wurde gestern Abend ein 12-Jähriger verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr eine 37-Jährige gegen 18 Uhr mit ihrem Renault in der Harzer Straße in Richtung Treptower Straße und erfasst hierbei den Jungen, der auf die Fahrbahn lief. Das Kind erlitt bei dem Unfall mehrere Knochenbrüche und wurde von Rettungskräften der Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

12.02.2020 | Neukölln: Mehrfach von Männergruppe transphob beleidigt

Nach eigenen Angaben wurde gestern Abend in Neukölln eine Transfrau nicht zum ersten Mal von einer Männergruppe transphob beleidigt. Demnach war die 64-Jährige kurz vor 21 Uhr in der Böhmischen Straße zu Fuß unterwegs und musste, wie bereits zwei Wochen zuvor, von mehreren bisher unbekannt gebliebenen Männern Beschimpfungen aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität über sich ergehen lassen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

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