Sonntag, 16. Mai 2021
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Berlin: Modellkommune zur Entwicklung einer Strategie für Bewegungsförderung

Luftaufnahme des Tempelhofer Feldes

Die Sportmetropole Berlin wurde als eine von vier Metropolen für das bundesweite Projekt „VERBUND“ ausgewählt.
Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird nun federführend und in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, dem Landessportbund Berlin, Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. und vier Berliner Bezirken eine Gesamtstrategie zur Bewegungsförderung in Berlin entwickeln.
Das Vorhaben wird mit 110.000 Euro im Zeitraum von vier Jahren unterstützt.
„Ob „Sport im Park“, „Vereinsentwicklung im Kiez“ oder unser „Teilhabeprogramm“ – unser Engagement bei der Sportförderung hat sich ausgezahlt“, freut sich Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki.

„Die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig Bewegung für die sportbegeisterten Berlinerinnen und Berliner ist. Mit der Förderung werden wir dem nochmal einen kräftigen Schub verleihen.“

Die Sportmetropole Berlin sei mit ihrem breiten Sportangebot ein idealer Partner für das Projekt. „Wir wollen die Chance nutzen und als Modellkommune unter dem Dach des zukünftigen Programms „Berlin bewegt sich“ die Sportentwicklung in unserer Stadt weiter voranbringen“, so Dzembritzki.

Das Projekt „VERBUND“ ist ein aus Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gefördertes Projekt der kommunalen kooperativen Bewegungsförderung. Es wird durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich begleitet. VERBUND will die strukturbildende Gesundheitsförderung in Deutschland nachhaltig verbessern.

Das größte Flächenangebot für den Bewegungssport liegt übrigens gut erreichbar zwischen den mit Grünflächen unterversorgten Bezirken Tempelhof, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg: das Tempelhofer Feld!