Dienstag, 24. November 2020
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Aktuelle Corona-Situation in Neuköllner Schulen

Alfred-Nobel-Schule

Die Corona-Situation in den Neuköllner Schulen ist besonders im Blick. Schulschließungen sollen möglichst vermieden werden. Doch sowie ein Infektionsfall offenbar wird oder über die Verfolgung von Infektionsketten gemeldet wird, werden Quarantäne-Maßnahmen eingeleitet.

Karin Korte (SPD), Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport, gab dazu am 29.10. in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Neukölln und der Regionalen Schulaufsicht Neukölln einen Überblick über die aktuelle Corona-Situation in den allgemeinbildenden Schulen Neuköllns:

„Gegenwärtig gibt es 54 positiv getestete Schülerinnen und Schüler und 23 positiv getestete Mitarbeiter*innen aus dem Schulpersonal in 31 allgemeinbildenden Neuköllner Schulen. Ca. 293 Schülerinnen und Schüler befinden sich zudem in Quarantäne. Somit gibt es in ca. der Hälfte aller Schulen Infektionsfälle. Da sich die Mehrzahl dieser Fälle noch im Feriengeschehen ereignete, hält sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Quarantäne derzeit in Grenzen.“

Während in allen Grundschulen die Corona-Ampel auf gelb steht, haben die folgenden vier weiterführenden Neuköllner Schulen in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Schulaufsicht auf „orange“ umgestellt: Clay-Schule (ISS), Albrecht-Dürer-Gymnasium, Ernst-Abbe-Gymnasium sowie Hannah-Arendt-Gymnasium.

Ausschlaggebend dafür war dabei nicht allein das Infektionsgeschehen in den Schulen, sondern auch die Lage der Schulen in teils sehr belasteten Corona-Gebieten. (z.B. Ernst-Abbe-Gymnasium – Sonnenallee, Albrecht-Dürer-Gymnasium – Nähe Karl-Marx-Straße)

Bezirksstadträtin Korte sagte zur aktuellen Lage: „Ich bin erleichtert, dass wir im gegenwärtigen Lockdown unsere Schulen weiter offenhalten können. In dieser außerordentlich schwierigen Situation ist es wichtig, unseren Kindern und Jugendlichen einen verlässlichen Rahmen und eine sinnvolle Tagesstruktur durch regelmäßigen Präsenzunterricht zu bieten. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Schülerinnen und Schüler auch erreicht werden. Zudem ist das Infektionsrisiko in geschützten Lerngruppen geringer als außerhalb der Schule.“


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