Dienstag, 16. August 2022
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„Vorsicht – Wirtschaftsförderung!“

Design-Klau in der Modewelt

Von Michael Springer

Staatliche Stellen mischen sich immer mehr in wirtschaftliche Belange ein. Die Grundlagen des Erfolgs der Europäischen Union — insbesondere der „Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV)“ — werden dabei mehr und mehr mißachtet! Die wettbewerblich geprägte Marktordnung wird dabei ausgehebelt, eine falsch verstandene Digitalisierung sorgt vor Wohlstandsverluste!

Besonders in der Design-, Kultur- und Kreativwirtschaft wird mit Steuermitteln interveniert, mit Förderzielen verrührt, und anschließend mit Tourismusförderung „aufgepeppt“ und als Imagewerbung für Berlin vermarktet. Die Kreativen und Urheber der kreativen Ideen werden auch noch breitenwirksam als „Kunst-, Kultur- und Modeschaffende“ herabgewürdigt, ganz so, als ob die DDR noch weiter lebt!

Die fehlende Eigenkapitalbasis der Gründer und Gründerinnen in der Mode- und Textilbranche wird durch teuren Marketingaktionen übertüncht, die auch noch aus der City-Tax teilfinanziert werden.

Berlin kann so nicht zur Modehauptstadt werden – sondern wird zum „Lernlabor“ für die Welt! — Mit „Social Design“ können nur Shows finanziert werden — nicht jedoch Investitionen und Produktionen vor Ort.
Wirtschaftsförderungen verpuffen in Aktionen- Die Wirtschaftsförderung vernachlässigt dabei ihre Kernaufgaben, unternehmerische Aktivitäten, Gründungen und Wachstum und Wertschöpfung vor Ort zu fördern! — Statt Investitionen in „Berliner Köpfe, Rechte & Kreationen“ wird „Datenwertschöpfung“ bei digitalen Plattformunternehmen in Drittstaaten gefördert! — Mehr dazu in einem aktuellen Beitrag in der Berlin-Mitte Zeitung:

Design-Klau in der Modewelt leicht gemacht!