Montag, 02. August 2021
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Schutz der Feldlerchen auf dem Tempelhofer Feld

Feldlerche

Die Feldlerche (Alauda arvensis) gehört zu den gefährdeten Vogelarten in Deutschland. Als Bodenbrüter versteckt sie ihre Nester in selbstgescharrten Mulden im Gras. Für den „Vogel des Jahres 2019“ werden deshalb auf dem Tempelhofer Feld Schutzbereiche eingerichtet.
Die großen Wiesenflächen auf dem Tempelhofer Feld, zwischen den beiden Landebahnen, werden als Vogelschutzbereiche abgesperrt, auf denen die Lerchen ungestört ihre Jungen großziehen können.
Die Brutzeit und Sperrzeit geht bis in den Monat August, danach steht auch die große Mahd der Wiesenfächen an.

Die gesperrten Wiesenbereiche dürfen während dieser Zeit nicht betreten werden. Um Störungen der brütenden Vögel unbedingt zu vermeiden, wird auch gebeten Hunde an der Leine zu führen (Leinenpflicht).

Lerchen sind mit ihrem charakteristischen Trillern und Zirpen vom Frühjahr bis zum Spätsommer weithin zu hören. Die bis zu 19 cm großen Feldlerchen haben einen langen Schwanz, ein dunkelgestreiftes, beigen bis rötlichbraunes Gefieder und einen hellen Bauch. Ein Lerchenpaar brütet von April bis Mitte August bis zu dreimal pro Saison und ist bei der Aufzucht der Jungen auf freie Flächen von mehreren Quadratkilometern angewiesen. Die offene weite Graslandschaft des Tempelhofer Felds ist für die Lerchen besonders als Lebensraum geeignet.

Nach dem Ende der Brutsaison im Spätsommer und der Mahd werden die großen Wiesenbereiche wieder frei gegeben und stehen für Drachensteigen und andere Freizeitaktivitäten wieder zur Verfügung.

Weitere Information:

Grün Berlin GmbH: Schutzzone der Feldlerche auf dem Tempelhofer Feld