Mittwoch, 25. November 2020
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Polizeimeldung vom 21.02.2020

Polizei Berlin

21.02.2020 | Neukölln: Festnahme von Drogenkurieren

In der vergangenen Nacht nahmen Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft zwei Männer in Neukölln fest. Gegen 1 Uhr befanden sich die Polizisten in ziviler Kleidung im Bereich Manitiusstraße/Nansenstraße als ihnen ein roter Audi auffiel. Der 23-jährige Beifahrer stieg aus dem Fahrzeug, während der 22-jährige Fahrzeugführer im Auto verbleib, und lief die Manitiusstraße suchend auf und ab. Die Beamten entschlossen sich den 23-Jährigen zu überprüfen und gaben sich als Polizisten zu erkennen. Der junge Mann versuchte zu flüchten, wurde aber kurz darauf durch die Einsatzkräfte gestellt. Der Fahrer des Audis bemerkte die Festnahme und fuhr in Richtung Maybachufer davon, wo er jedoch von weiteren Polizisten gestoppt werden konnte. Die Durchsuchungen beider Männer führte zum Auffinden von Betäubungsmitteln, Bargeld und einem Einhandmesser. Bei der anschließend freiwillig gestatteten Durchsuchung des Fahrzeuges und der Wohnungen der Männer fanden die Beamten weitere Betäubungsmittel. Bei den beschlagnahmten Drogen in verkaufstypischen Abpackungen handelte es sich augenscheinlich um Kokain und Cannabis. Der 22-Jährige wurde nach der Durchführung der Maßnahmen wieder am Ort entlassen. Den 23-Jährigen hingegen brachten die Einsatzkräfte zum Zwecke einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam, wo er im Anschluss ebenfalls entlassen wurde. Gegen beide wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Rauschgift eingeleitet. Zudem muss sich der Fahrer des Audis wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

21.02.2020 | Neukölln: Fußgängerin schwer verletzt

Gestern Abend erlitt eine 52-jährige Fußgängerin nach einem Zusammenstoß mit einem Auto in Neukölln schwere Verletzungen. Laut Zeugenaussagen befuhr der 38-jährige Fahrer eines Mercedes-Benz kurz nach 18.30 Uhr die Hermannstraße in Richtung Flughafenstraße, als die 52-Jährige die Fahrbahn überquerte. Der Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Rumpfverletzungen, welche durch alarmierte Polizeikräfte erstversorgt wurde. Währenddessen sammelte sich eine große Anzahl von emotional aufgebrachten Familienangehörigen der Verletzten um die Einsatzkräfte und erschwerten die polizeilichen Maßnahmen. Das Hinzuziehen weiterer Polizeikräfte und die Verbringung der Schwerverletzten, durch alarmierte Rettungskräfte, in ein Krankenhaus führte schließlich zur Beruhigung der Lage am Unfallort. Die Frau verbleibt im Krankenhaus zur stationären Behandlung. Der Mercedes-Fahrer erlitt einen leichten Schock und wurde durch Rettungskräfte vor Ort versorgt. Wegen der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme blieb die Hermannstraße zwischen der Biebricher Straße und dem Hermannplatz kurzzeitig gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

19.02.2020 | Neukölln: Auto brannte

Heute früh hat ein geparktes Auto in Neukölln gebrannt. Gegen 3.50 Uhr bemerkte ein Passant Flammen am Motorraum des BMW in der Saalestraße und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten das Feuer, durch das auch ein davor geparkter Mercedes am Heck beschädigt wurde. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und werden von einem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin geführt.

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