Montag, 27. Januar 2020
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Polizeimeldung vom 14.01.2020

Polizei Berlin

14.01.2020 | bezirksübergreifend Neukölln/Spandau:
Ordnungswidrigkeiten und Straftat begangen – Führerschein und Auto beschlagnahmt

Gestern Abend haben Zivilkräfte in Spandau ein Auto und einen Führerschein beschlagnahmt, nachdem der Fahrer mit mehreren Ordnungswidrigkeiten und einer Straftat aufgefallen war. Gegen 18 Uhr fuhr der Mann mit einem Mercedes von der Bergiusstraße aus auf die Stadtautobahn in Richtung Autobahndreieck Schöneberg und überholte dabei mit hoher Geschwindigkeit ein ziviles Polizeifahrzeug, sodass die Videoaufzeichnung gestartet wurde. Noch vor dem Tunnel Ortskern Britz fuhr der Mann mit mehr als 100 Stundenkilometern auf der BAB 100. Im Tunnel bremste der Autofahrer vor den stationären Blitzern stark ab, um nicht erfasst zu werden. Während der gesamten Fahrt war der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und wechselte immer wieder die Fahrstreifen, ohne einen Blinker zu benutzen. Aufgrund von anderen Fahrzeugen, die auf der Autobahn unterwegs waren, verringerte der Fahrer mehrmals seine Fahrt und beschleunigte dann wieder stark. An der Ausfahrt Siemensdamm verließ der Autofahrer die BAB 100 und setzte seine Fahrt auf dem Siemensdamm rasant fort. Dabei missachtete er am Letterhausweg eine rote Ampel. In Höhe Wohlrabedamm wurde der Fahrer gestoppt und kontrolliert. Im Auto fanden die Beamten griffbereit neben dem Fahrersitz einen Baseballschläger. Der Mercedes und der Führerschein des 43-jährigen Autofahrers wurden beschlagnahmt. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen aufgrund seiner Fahrt mit nicht angepasster Geschwindigkeit und der grob verkehrswidrigen sowie rücksichtlosen Fahrweise. Weitere Tatvorwürfe wegen der begangenen Ordnungswidrigkeiten wurden erfasst.

14.01.2020 | Neukölln: Nach Verkehrsunfall – Fahrer schlägt nach Polizisten

Wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte muss sich nun ein Autofahrer verantworten, der in der vergangenen Nacht einen Verkehrsunfall in Neukölln verursacht und anschließend nach einem Polizisten geschlagen hat. Der 45-jährige Fahrer eines Smart fuhr auf der Sonnenallee, von der Hänselstraße kommend in Richtung Dammweg. Gegen 23.15 Uhr soll der Mann nach Angaben von Augenzeugen mehrmals seinen Pkw beschleunigt und kurz darauf abgebremst haben. In der Sonnenallee Ecke Krebsgang hatte der Mann mit seinem Pkw dann eine Fahrbahnabtrennung durchbrochen und war auf dem Gehweg stehen geblieben. Im Fahrzeug saß seine elfjährige Tochter, die unter dem Eindruck des Geschehens stand. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 45-Jährige alkoholisiert war. Im Unfallfahrzeug fanden die Beamtinnen und Beamten zudem ein Tütchen mit Drogen. Während der Unfallaufnahme beleidigte der Mann die Einsatzkräfte und schlug nach der Hand und dem Kopf eines Beamten, sodass er vorübergehend gefesselt werden musste, um weitere Attacken gegen die Polizeikräfte zu verhindern. In einem Polizeigewahrsam wurde bei dem 45-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt. Seine Tochter wurde der Mutter übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

14.01.2020 | Neukölln: Lokal wegen Verdachts des Drogenhandels geschlossen

Wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln wurde gestern Abend ein Lokal in Neukölln geschlossen. Beamten einer Einsatzhundertschaft waren gegen 21 Uhr mehrere Handelstätigkeiten in der Bar in der Flughafenstraße aufgefallen. Eine anschließende Überprüfung zweier mutmaßlicher Käufer bestätigte, dass diese Drogen erworben hatten. Die Polizeikräfte besorgten sich einen richterlichen Beschluss und durchsuchten die Lokalität. Hierbei wurden über 20 mutmaßlich mit Betäubungsmitteln gefüllte Reaktionsgefäße gefunden. Das Lokal wurde vorläufig geschlossen und versiegelt. Die Ermittlungen dauern an.

13.01.2020 | Britz: Versuchter Straßenraub – zwei Festnahmen

Gestern Abend hat ein außer Dienst befindlicher Polizist zwei Räuber in Britz festgenommen, nachdem er gegen 19 Uhr auf eine Auseinandersetzung zwischen drei Männern aufmerksam geworden war. Eine Funkwagenbesatzung des Polizeiabschnittes 55 kam ihm bei der Festnahme zu Hilfe. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam ein 29-Jähriger aus einem Spätkauf, als er von den zwei Männern angegriffen worden sein soll. Nach Angaben des Geschädigten schlugen die beiden ihm ins Gesicht und rissen ihn anschließend zu Boden. Während der Rangelei soll einer der beiden Täter ihn dann aufgefordert haben sein Handy herauszugeben. Das Einschreiten des außer Dienst befindlichen Polizeibeamten vereitelte den Raub. Das 29-jährige Opfer wurde nur leicht an Kopf und Rücken verletzt. Die beiden 42- und 43-jährigen Tatverdächtigen wurden für das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 eingeliefert, das die weiteren Ermittlungen übernahm.

12.01.2020 | Neukölln: Vor der Polizei geflüchtet – Polizeikräfte, ein Autofahrer und ein Beifahrer verletzt

Bei der Flucht vor der Polizei kam es gestern Mittag in Neukölln zu drei Verkehrsunfällen. Gegen 12.40 Uhr wollte eine Funkwagenbesatzung einen Mercedes kontrollieren, der von einem Mann geführt wurde. Der Fahrer ignorierte die Aufforderungen zum Anhalten und fuhr durch die Richardstraße in Richtung Richardplatz weg. Kurz vor der Uthmannstraße bremste der Fahrer den Mercedes stark ab, sodass der Beamte, der den Funkwagen fuhr, nicht mehr rechtszeitig bremsen konnte und leicht auffuhr. Anschließend fuhr der Fahrer mit dem Mercedes wieder los, bog rechts in die Uthmannstraße ab und setzte seine Fahrt entgegensetzt der Einbahnstraße fort. Der Flüchtende fuhr durch mehrere Straßen und bog von der Thomasstraße links in die Hermannstraße ab. Dabei fuhr der Mercedes auf einen anderen Mercedes auf, mit dem ein 60-Jähriger in der Hermannstraße in Richtung Siegfriedstraße unterwegs war. Anschließend flüchtete der Unfallverursacher mit dem Mercedes über den Gegenverkehr der Hermannstraße weiter. Er durchfuhr mehrere Straßen und bog kurz darauf von der Thomasstraße links in die Altenbraker Straße ab. Dabei kam der Wagen nach links ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer des weiterhin folgenden Funkwagens fuhr auf den Mercedes auf. Der Fahrer des Mercedes und zwei Insassen verließen den Wagen, ließen diesen zurück und flüchteten zu Fuß. Ermittlungen zu dem Mercedes ergaben, dass dieser am 24. Dezember 2019 aus der Friedrich-Karl-Straße in Tempelhof gestohlen worden war. Die Originalkennzeichen waren nicht mehr vorhanden. Die am Wagen angebrachten Kennzeichen waren den Erkenntnissen zufolge Ende Dezember 2019 in der Martin-Luther-Straße in Schöneberg entwendet worden. Der Wagen wurde beschlagnahmt. Bei dem Unfall mit dem anderen Mercedes waren der 60-Jährige und sein 21 Jahre alter Beifahrer leicht verletzt worden. Während der Fahrer des Polizeifahrzeugs leicht am Bein verletzt wurde und später vom Dienst abtrat, kam seine Kollegin mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Funkwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Thomasstraße war am Unfallort bis etwa 16.25 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernommen.

12.01.2020 | Buckow: Kondome gestohlen – Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Gestern Mittag ist in Buckow ein Mann nach einem räuberischen Diebstahl vorläufig festgenommen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen beobachtete ein 35-jähriger Ladendetektiv gegen 12.30 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft in der Rudower Straße den Mann, wie dieser mehrere Packungen mit Kondomen in einen Einkaufskorb gepackt haben soll. Mit diesem lief er dann in Richtung Kasse. Dabei konnte der Sicherheitsdienstmitarbeiter weiter beobachten, wie der mutmaßliche Kunde die Kondom-Packungen aus dem Korb in eine mitgeführte Tasche gesteckt haben soll. Anschließend soll er das Geschäft, ohne zu bezahlen, verlassen haben. Der Ladendetektiv sprach den mutmaßlichen Dieb an und forderte ihn auf, mit ihm ins Büro des Supermarkts zu gehen. Zunächst kam der Tatverdächtige der Aufforderung nach. Kurz vor dem Büro soll er dann den Ladendetektiv weggestoßen haben, so dass dieser in ein Weinregal stürzte, wodurch Flaschen zu Bruch gingen. Anschließend sei er dann geflüchtet. Dabei soll er eine 80-Jährige weggestoßen haben, die daraufhin stürzte. Der Sicherheitsmitarbeiter lief dem Flüchtenden hinterher. Als der mutmaßliche Täter am Möwenweg Ecke Rudower Straße stolperte, holte der Ladendetektiv ihn ein, hielt ihn fest und übergab ihn kurz darauf zwischenzeitlich alarmierten Polizeikräften. Der Ladendetektiv und die Seniorin erlitten leichte Verletzungen. Der Festgenommene im Alter von 28 Jahren wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und der Kriminalpolizei der Direktion 5 übergeben. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

11.01.2020 | bezirksübergreifend: Neukölln/Friedrichshain-Kreuzberg
Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung krimineller Strukturen

Einsatzkräfte der Polizei Berlin haben gemeinsam mit Mitarbeitenden der Bezirksämter Neukölln und Pankow einen Einsatz zur Bekämpfung krimineller Strukturen in Neukölln und Kreuzberg durchgeführt. In der Zeit von 9.30 bis 1 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 17 Lokale und Wettbüros rund um das Kottbusser Tor, der Hermannstraße sowie dem Hermannplatz. Insgesamt 17 Geschäfte überprüften die Einsatzkräfte und leiteten hier mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren unter anderem wegen gewerberechtlicher Verstöße, wie beispielsweise gegen das Jugendschutzgesetz und die Gaststättenverordnung, ein. In der Hermannstraße stellten die Beamtinnen und Beamten in einem Lokal zu hohe CO-Werte fest, sodass ein Teilbereich des Ladens geschlossen werden musste. Zeitgleich wurden neben den Lokalkontrollen auch Verkehrsmaßnahmen in den betroffenen Straßenzügen durchgeführt. Insgesamt 158 Fahrzeuge wurden in dem Zeitraum überprüft und Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Drogendelikten und Verkehrsstraftaten eingeleitet. In der Hermannstraße überprüften Verkehrspolizistinnen und -polizisten gegen 12 Uhr einen 27-jährigen VW-Fahrer, dessen Auspuffanlage am Fahrzeug zu laut war. Der Pkw wurde zwecks Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Zivilpolizistinnen und -polizisten, die in der Zeit zur Bekämpfung der Drogenkriminalität eingesetzt waren, beobachteten gegen 18.30 Uhr vor einem Café in der Braunschweiger Straße einen mutmaßlichen Drogenhändler, der einem Mann etwas übergab. Einsatzkräfte überprüften den 33-jährigen Käufer und fanden Cannabis bei ihm. Mit Unterstützung weiterer Polizistinnen und Polizisten wurde wenig später das Café überprüft, der 21-jährige Händler festgenommen und das Lokal geschlossen. Darüber hinaus wurde ein mit Haftbefehl wegen Drogenhandels gesuchter 33-jähriger Gast verhaftet. An dem Einsatz waren insgesamt 200 Beamtinnen und Beamte beteiligt.

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