Mittwoch, 25. November 2020
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Polizeibericht vom 05.07.2019

Polizei Berlin

05.07.2019 | Britz: Nach Auseinandersetzung – Personen von Auto angefahren

Zwei Männer wurden gestern Abend nach einem Streit von einem Fahrzeug in Britz erfasst und verletzt. Gegen 21.40 Uhr näherte sich der 20-jährige Fahrer eines Renaults am Delfter Ufer einer vierköpfigen Gruppe Männer im Alter zwischen 19 und 21 Jahren. Die Gruppe soll auf einen Grünstreifen gelaufen sein, woraufhin der Fahrer seinen Pkw ebenfalls dorthin steuerte und einen jungen Mann dabei touchiert haben soll. Im weiteren Verlauf fuhr der Fahrer auf einen 22-Jährigen zu, der nach dem Aufprall auf die Motorhaube des Wagens stürzte. Nun soll der 20-Jährige mit seinem ebenfalls im Auto sitzenden Bruder im Alter von 16 Jahren ausgestiegen sein und auf den 22-Jährigen eingeschlagen haben. Nach Angaben der übrigen Zeugen soll der 16-Jährige Intensivtäter dabei mit einem Teleskopschlagstock zugehauen haben. Die Gruppe flüchtete nun vor den Schlägern, brachte sich in Sicherheit und zeigte den Vorfall an. Während drei junge Männer leicht verletzt wurden, erlitt der 22-Jährige einen Bruch der Hand und kam daher zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Wenig später begaben sich die beiden Tatverdächtigen zum Polizeiabschnitt 56 und wollten ihrerseits Anzeige erstatten. Die Dienstkräfte nahmen das Duo fest und beschlagnahmten den Renault. Nachforschungen ergaben, dass es bereits im Vorfeld einen Streit zwischen dem 16-Jährigen und der vierköpfigen Gruppe auf dem ehemaligen Gelände eines Hallenbades in der Buschkrugallee gegeben haben soll, bei dem der Tatverdächtige mit einem Holzbrett auf die Gruppe eingeschlagen haben soll. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Übergriffs, die noch unklar sind, führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5. Diesem wurden die beiden Festgenommenen nach einer Personalienfeststellung überstellt.

04.07.2019 | Neukölln: Drei Drogenhändler festgenommen

Gemeinsame Meldung Staatsanwaltschaft und Polizei Berlin

Spezialkräfte der Polizei Berlin nahmen gestern Nachmittag gegen 15.30 Uhr beim Vollstrecken eines Durchsuchungsbeschlusses drei mutmaßliche Drogenhändler in Neukölln fest. Vorangegangen waren den polizeilichen Maßnahmen monatelange gemeinsame Ermittlungen des Betäubungsmittelkommissariats der Polizeidirektion 5 und der Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts des Betäubungs-mittelhandels. Bei der richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung in der Dieselstraße wurde der 31-jährige Tatverdächtige festgenommen. Die beiden weiteren 24-jährigen Tatverdächtigen wollten über den Balkon aus der Wohnung flüchten, konnten jedoch von den eingesetzten Kräften daran gehindert und ebenfalls vorläufig festgenommen werden. Die Durchsuchung führte zum Auffinden von über 5,5 Kilogramm Cannabis, knapp 900 Gramm Amphetamin, diversem Verpackungsmaterial sowie mehreren tausend Euro Bargeld.
Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehle für die drei Tatverdächtigen beantragt.

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