Donnerstag, 24. September 2020
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Aktion „sicher.mobil.leben – Brummis im Blick

Bundesweite Verkehrssicherheitsaktion

Im Zusammenhang mit der länderübergreifenden Überwachungsinitiative hat der Verkehrsdienst der Polizei Berlin gestern, mit Unterstützung des Hauptzollamtes Berlin, an zwei Kontrollstellen im Stadtgebiet vorwiegend Lastkraftwagen und Busse überprüft. Ziel der bundesweiten Aktion war die flächendeckende und konzentrierte Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs hinsichtlich der Lenk- und Ruhezeiten, des technischen Zustands der Fahrzeuge sowie der Ladungssicherung.

Die Verkehrsspezialisten lotsten insgesamt 120 Fahrzeuge, davon 84 Lastkraftwagen über 3,5 Tonnen und zwei Reisebusse, in die Kontrollstellen. An 21 Fahrzeugen wurden technische Mängel erkannt, die in neun Fällen so gravierend waren, dass die Weiterfahrt untersagt werden musste. Es wurde 16 Regelverstöße gegen die Sozialvorschriften, darunter Unterschreitung von Mindestruhezeiten und Überschreitung von maximal zulässigen Lenkzeiten, sowie zehn Zuwiderhandlungen nach dem Güterkraftverkehrsgesetz, hier Verstöße gegen die Mitführpflichten erforderlicher Unterlagen, festgestellt. Des Weiteren sicherten 13 Fahrzeugführende ihre Ladung nicht vorschriftmäßig oder überschritten das zulässige Gesamtgewicht. In die Kontrollmaßnahmen wurden Elemente der Verkehrsunfallprävention integriert.

Die Einsatzkräfte informierten darüber hinaus umfänglich zum Thema „Sekundenschlaf“ und zu den geltenden Sozialvorschriften.

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