Samstag, 07. Dezember 2019
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– Jubiläumswoche zu 100 Jahre Bauhaus

WERK STOFF GROPIUSSTADT
– Jubiläumswoche zu 100 Jahre Bauhaus

Gropiusstadt

Anlässlich des 100. Bauhaus-Jubiläums sucht die Gropiusstadt im Süden von Berlin-Neukölln nach den Spuren Walter Gropius. In einer Jubiläumswoche wird der Philosophie des Bauhauses nachgegangen – in der letzten vom Bauhaus-Gründer geplanten Großsiedlung. Das Projekt WERK STOFF GROPIUSSTADT sieht die Gropiusstadt als Experimentierfeld und Zukunftslabor und nimmt modellhaft neue Perspektiven auf den Stadtteil und das dortige Zusammenleben ein. Das von BRAND – Verein für theatrale Feldforschung e.V. gestaltete Programm untersucht die heutige Bedeutung des Bauhauses in fünf Teilprojekten: einer Ausstellung im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, einem Performance-Parcours, den Bauhaus-Werkstätten, einer Lichtinstallation sowie der partizipativen Aktion „Europa Zweitausendeinhundert“.

Die Gropiusstadt ist deutschlandweit und international als Inbegriff der Trabantenstadt bekannt. Zu ihrem zweifelhaften Ruhm kam sie nicht zuletzt durch Christiane F. und ihre Beschreibungen der sozialen Problemlagen in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Bis heute besteht das schlechte Image der Gropiusstadt fort – obwohl dort ein reges nachbarschaftliches Miteinander in erstaunlich grüner Umgebung besteht. Walter Gropius, Gründer des Bauhauses, wurde in den 1950er Jahren mit der Planung der Großsiedlung Berlin Britz-Buckow-Rudow beauftragt. Die unterschiedlichen Zielvorstellungen der am Projekt Beteiligten verhinderten allerdings die ursprünglich geplante Umsetzung als „Gesamtkunstwerk“ und ließen das Projekt nach Meinung vieler Expert*innen letztlich scheitern. Dennoch haben Walter Gropius und der Geist des Bauhauses hier eindeutige Spuren hinterlassen.

WERK STOFF GROPIUSSTADT
– Jubiläumswoche zu 100 Jahre Bauhaus
Das Bauhausjubiläum in der Gropiusstadt 31. August bis 7. September 2019

Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen

Detailliertes Programm unter www.brandschrift.de


Partizipative Aktion „Europa Zweitausendeinhundert“

Die Neukölln Nachrichten werden von einem „Kind der Gropiusstadt“ herausgegeben, das eine besondere Beziehung zum Städtebau und
zur Architektur und den Stadtbürgern entwickelt hat.

Wenn über das kommende Jahrhundert nachgedacht wird, und „Europa Zweitausendeinhundert“ auf dem Programm steht, steht auch die Zukunft digitaler Zeitungen auf der Tagesordnung, die den „Stadtbürgerinnen“ alltäglich helfen kann:

„Aufklären was ist, was wird, was werden soll, und was neu verhandelt und vorbereitet werden soll.“

Digitale Zeitungen können noch mehr: sie können helfen, das gemeinschaftliche Vordenken in der Stadt zu demokratisieren!

Was können die Neukölln Nachrichten für die Gropiusstadt und „Europa Zweitausendeinhundert“ tun?

Bitte schreiben Sie mir Ihre Ideen und Gedanken. Auch Fotos und Videos sind möglich.

Michael Springer, Herausgeber


Kontakt: info@neukoelln-nachrichten.de

Gastautorin, Gastautor werden: info@anzeigio.de

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