Montag, 27. Januar 2020
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Polizeibericht vom 20.12.2019

Polizei Berlin

20.12.2019 | Neukölln: Festnahme nach räuberischer Erpressung

Nach einer räuberischen Erpressung in der vergangenen Nacht in Neukölln wurde ein Mann vorläufig festgenommen. Ersten Ermittlungen zufolge klopfte es gegen 0.40 Uhr an der Seiteneingangstür eines bereits geschlossenen Spätkaufs in der Wildenbruchstraße. Zu dieser Zeit befanden sich der 21-jährige Bruder des Ladenbesitzers und ein 19 Jahre alter Bekannter in dem Geschäft. Der Jüngere öffnete dann die Tür, da die beiden noch Freunde erwarteten, und stand einem Mann gegenüber, der einen Motorradhelm mit heruntergeklapptem Visier getragen und eine Schusswaffe in der Hand gehalten haben soll. Zeitgleich soll er gerufen haben, dass dies ein Überfall sei. Der 21-Jährige versuchte, ihn aus dem Geschäft zu drängen. Dies misslang und der mutmaßliche Räuber soll die Schusswaffe auf den Älteren gerichtet und ihn sowie den Bekannten in den Spätkauf zurückgedrängt haben. Dort soll der Tatverdächtige dann Geld von den beiden jungen Männern gefordert haben. Nachdem er dieses hatte, soll er noch Zigarettenschachteln aus den Regalen eingesteckt haben und dann in den Hausflur geflüchtet sein. Zwischenzeitlich war der 54-jährige Vater auf den Überfall aufmerksam geworden. Im Hausflur traf er dann auf den mutmaßlichen Räuber, überwältigte ihn und hielt ihn bis zum Eintreffen der bereits alarmierten Polizeikräfte fest. Bei der mitgeführten Waffe handelt es sich um eine Schreckschusswaffe. Sie wurde beschlagnahmt. Der Festgenommene im Alter von 18 Jahren wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und für das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 eingeliefert.

20.12.2019 | Neukölln: Angedrohte Straftat löst Polizeieinsatz aus

Gestern Abend löste ein Mann einen Polizeieinsatz in Neukölln aus. Nach bisherigen Erkenntnissen schrieb der Mann in einem öffentlichen Internetportal, dass er heute noch Amok laufen wolle. Eine aufmerksame Leserin alarmierte die Polizei, die daraufhin die Wohnung des 44-Jährigen aufsuchte. Da niemand öffnete, wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe und beschlagnahmten diese. Der 44-Jährige befand sich nicht in seiner Wohnung. Als der Mann wenig später auf dem Polizeiabschnitt 55 erschien, um seinen Wohnungsschlüssel abzuholen, wurde eine Gefährderansprache durchgeführt. Der Mann bestritt die Tat. Gegen ihn wird nun wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.

19.12.2019 | Neukölln: Lokalkontrollen

Gestern kontrollierten Kräfte des Polizeiabschnitts 55 gemeinsam mit Mitarbeitenden des Zolls und des Bezirksamtes Neukölln zwischen 16 und 23 Uhr insgesamt sieben Lokalitäten. Ein Café in der Flughafenstraße und ein Café in der Karl-Marx-Straße wurden hierbei, aufgrund festgestellten Handels mit Betäubungsmitteln, geschlossen. In diesem Zusammenhang wurden 35 Verkaufseinheiten Cannabis und eine Verkaufseinheit Kokain beschlagnahmt. In sechs der sieben Lokalitäten wurden Ordnungswidrigkeiten festgestellt, unter anderem Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, die Spielverordnung, das Sozialgesetzbuch und die Preisverordnung. Neben den Betäubungsmitteln wurden unversteuerte Zigaretten, eine vierstellige Summe Geld und gefälschte Markenbekleidung beschlagnahmt.

18.12.2019 | Rudow: Unfallfahrer geflüchtet – Polizei bittet um Mithilfe

Bei der Suche nach einem bislang unbekannten Fahrer eines weißen Lieferwagens, der am Donnerstag, dem 12. Dezember 2019, in Rudow einen Fußgänger erfasst hat und anschließend geflüchtet ist, bittet die Polizei Berlin um Mithilfe. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge überquerte der 21-jährige Fußgänger gegen 6.40 Uhr bei Grün den Kreuzungsbereich Stubenrauchstraße/Seidelbastweg/Kanalstraße. Der junge Mann kam von der Massantebrücke und war in Richtung Zwickauer Damm unterwegs. Beim Überqueren der Fahrbahn bemerkte er einen von rechts kommenden Pkw, war reflexartig hochgesprungen, sodass er auf die Motorhaube des Fahrzeuges prallte und sich anschließend nach links abrollte. Der Fahrer hingegen beschleunigte seinen weißen Transporter und entfernte sich vom Unfallort.
Nach Angaben des 21-Jährigen fuhr ein Mann das Auto. Bei dem Wagen könnte es sich um ein Firmenfahrzeug handeln. Der junge Mann stand sichtlich unter Schock und erlitt eine Knieverletzung.
Die Verkehrsermittler fragen:

Wer hat den Verkehrsunfall am 12. Dezember 2019 gegen 6.40 Uhr beobachtet und kann Angaben zum geflüchteten Fahrzeug machen?

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 unter der Telefonnummer (030) 4664-572800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

18.12.2019 | Neukölln: Fußgängerin von Auto erfasst und schwer verletzt

In der vergangenen Nacht wurde eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in Neukölln schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll die 31-Jährige gegen 23 Uhr die Pannierstraße überquert haben, obwohl die Fußgängerampel Rot angezeigt haben soll. Dabei soll sie einem 30-jährigen Taxifahrer, welcher die Pannierstraße vom Maybachufer kommend in Richtung Sonnenallee befuhr, vor das Auto gelaufen sein. Trotz Gefahrenbremsung habe der Autofahrer einen Zusammenstoß nicht verhindern können. Die Passantin prallte gegen Motorhaube und Windschutzscheibe des Taxis und wurde dann auf die Fahrbahn geschleudert. Mit schweren Verletzungen wurde sie in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Der Taxifahrer blieb unverletzt.

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