Sonntag, 04. Dezember 2022
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Neubau für das Bundesumweltministerium in Berlin-Mitte

Neubau des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz errichtet einen Neubau in Berlin-Mitte, nahe dem Potsdamer Platz. Der Entwurf für den 240 Mio.-Euro Neubau in Holz-Hybridbauweise stammt von C.F. Møller Architects aus Århus, Dänemark.

Zu den definierten Projektzielen zählt unter anderem, die bestmögliche Zertifizierung – nämlich Gold – nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zu erreichen. Dabei soll das Gebäude dem Niedrigstenergiestandard gerecht werden, wobei ein möglichst großer Anteil an Energie regenerativ vor Ort gewonnen werden soll, unter anderem über fassadenintegrierte Photovoltaik-Paneele. Zudem wird der als Projektziel definierte Lowtech-Ansatz zur Nachhaltigkeit beitragen.

Die Projektleitung hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 3 m Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).
Auf dem bundeseigenen Grundstück zwischen Erna-Berger-Straße und Niederkirchnerstraße in Berlin- Mitte müssen dafür viele Bäume gefällt werden.

Auf rund 54.800 Quadratmetern Grundfläche entsteht ein Bau mit rund 29.600 Quadratmetern Nutzungsfläche. Planungsbeginn war im Herbst 2020 — Baubeginn ist im Frühjahr 2024, mit Fertigstellung im Frühjahr 2027.

Wie bei allen Neubauten auf Freiflächen und Grünflächen müssen die Eingriffe in Natur und Landschaft ausgeglichen werden.
In diesem Fall kommt die Ausgleichsmaßnahme dem Bezirk Spandau zugute: hier werden 46 Bäume im Grünzug am Bullengraben gepflanzt.

Mehr dazu: Ausgleichsmaßnahme: 46 neue Bäume für den Grünzug „Bullengraben“