Samstag, 28. November 2020
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Grünes Licht für neues Wohnhochhaus in der Gropiusstadt

degewo Wohnhochhaus

Die landeseigene Wohnunggesellschaft degewo hat kürzlich ihre Neubauvorhaben in der südlichen Gropiusstadt mit rund 650 neuen Mietwohnungen bis 2023 der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach Auswertung aller Anregungen und Einwände wurde die Planung angepasst: danach bleiben drei Potenzialflächen zunächst unbebaut. Stattdessen wird am Standort Friedrich-Kayßler-Weg ein modernes Wohnhochhaus entstehen.

Das Stadtentwicklungsamt Neukölln hat das für das neue Vorzeigeprojekt grünes Licht für den Baustart erteilt.
Bezirksstadtrat Jochen Biedermann sagte dazu:

Ganz Berlin wird weitergebaut – das gilt auch für die Gropiusstadt. Der Neubau ergänzt hier die bereits vorhandenen Hochhäuser und passt sich besser ein als das ursprünglich vorgesehene Eckgebäude. So schaffen wir eine große Anzahl bezahlbarer Wohnungen in kommunaler Hand, ohne mehr Flächen zu versiegeln als nötig.“

degewo-Vorstandsmitglied Sandra Wehrmann erklärte das Projekt:

„Insgesamt entstehen am Standort auf 19 und 21 Stockwerken 151 neue bezahlbare Mietwohnungen. Im Gegenzug können wir auf die Bebauung von drei ausgewiesenen Potentialflächen vorerst verzichten. Wir nehmen die Einwände der Bewohner sehr ernst. Sofern wir noch andere Möglichkeiten haben, unsere Neubauziele zu realisieren, werden wir uns für den Erhalt von Freiflächen einsetzen. Dennoch müssen wir auch die von uns geforderten Neubauziele umsetzen, denn Berlin wächst und braucht dringend neuen Wohnraum.“

Das zweiflügelige Wohnhochhaus am Friedrich-Kayßler-Weg folgt höchsten Gestaltungs- und Qualitätsansprüchen und wird mit modernster Gebäudetechnik ausgestattet. Der geplante Wohnungsmix besteht aus 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen und ermöglicht eine sozial gemischte Mieterschaft.
Die Hälfte der Wohnungen wird gefördert und hat erschwingliche Mieten von 6,50 Euro/m² bis 6,70 Eura ?/m².

Außerdem wird es zwei WG-geeignete Wohnungen für betreutes Wohnen, ein breites Serviceangebot und einen Gemeinschaftsraum geben, den sich die Anwohner gewünscht haben. Die Entwurfsplanung für das neue Wohnhochhaus stammt vom Büro S & P Sahlmann aus Potsdam.

Der Stellplatzbedarf für das Hochhaus und weitere geplante Neubauten wird durch ein ein Parkhaus mit ca. 200 Pkw-Stellplätzen gedeckt, das bis Ende 2022 neben dem Einkaufscenter Wutzky am Joachim-Gottschalk-Weg entsteht.


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