Freitag, 03. Dezember 2021
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Estrel Tower: Neukölln bekommt das höchste Hochhaus Berlins

Estrel Tower Neubau

Schon seit Juli laufen die Tiefbauarbeiten an der Berliner Sonnenallee auf Hochtouren. 40 der insgesamt 52 Bohrpfähle wurden 30m tief in den Boden eingelassen.
Darauf wird im Januar die 3,60m dicke Bodenplatte gegossen. Diese Kombinierte Pfahl-Plattengründung (KPP) bildet das sichere Fundament für den neuen Estrel Tower.

Der Estrel Tower wird mit 176m Höhe Berlins höchstes Hochhaus und wird somit ein eindrucksvolles Wahrzeichen für Neukölln und die Hauptstadt werden.

Bauherr und Estrel-Eigentümer Ekkehard Streletzki hatte die Idee für den Estrel Tower in gewohnter kreativer Art zuerst auf einer Serviette skizziert, bevor sich die Architekten ans Werk machten.

Der neue geplante Estrel Tower wird bei der Eröffnung eine einmalige Mischung aus Hotel, Serviced Apartments, Büros und kreativen Flächen bieten. Herzstück ist das lichtdurchflutete, begrünte öffentliche Atrium, in dem neben lokaler Bäckerei eine Galerie und ein Inkubator für Start-ups vorgesehen sind. Damit wird der persönliche Austausch zwischen Besuchern und Bewohnern des Projekts ins Zentrum gestellt.

Der Tower wird durch einen Tunnel nahtlos an das Estrel Congress Center (ECC) mit seinen 30.000 qm Veranstaltungsfläche angebunden. Somit baut das Estrel seine Führungsposition als Deutschlands größtes Hotel und Berlins erfolgreichste Kongresslocation weiter aus.

Auf den insgesamt 45 Etagen des Estrel Towers entstehen neben 525 Hotelzimmern und Serviced Apartments 9.000 qm modernste Büro- und Co-workingfläche.

In der 41. und 42. Etage befinden sich zukünftig atemberaubende Meeting und Private Dining-Rooms, während in der 43. und 44. Etage ein „Farm to Table“-Restaurant und eine Skybar mit Außenterrasse einen einzigartigen Blick auf Berlin bieten.

Die oberen vier Etagen sind als flexible Eventflächen vorgesehen und werden die höchste und außergewöhnlichste Eventlocation Deutschlands.

Zusätzlich ist eine Etage für Wellness und Fitness geplant, die für alle Bewohner zugänglich ist und für eine gesunde und ausgewogene Work-Life-Balance sorgt.

Ein 2.000 qm großer Veranstaltungsbereich entsteht im Sockel des Towers. Ein öffentlich zugänglicher Park und ein Recreation Area am Ufer des Neuköllner Schifffahrtskanals binden den Estrel Tower landschaftlich ein.

Der Bau des 176 Meter hohen Estrel Tower - Foto: © Estrel Berlin/Barkow Leibinger
Der Bau des 176 Meter hohen Estrel Tower – Foto: © Estrel Berlin/Barkow Leibinger

Höchste Baustandards für Ökologie und Nachhaltigkeit
Das für die Familie Streletzki wichtige Thema Nachhaltigkeit ist von Anfang an in die Planungen des Estrel Towers mit eingeflossen. Die Architekten Barkow Leibinger haben eine Fassade mit Finnen entworfen, die an die lokalen Sonneneinstrahlungen angepasst wurden. So heizen sich die Räume im Tower während des Sommers weniger auf.

Neben begrünten Dächern mit Photovoltaikanlagen wird innovatives CO2 sparendes Energiekonzept realisiert, das in Kooperation mit E.ON Business Solutions entwickelt wurde.
Für den Innenausbau werden regionale Hölzer und recycelte Materialien verwendet. Über die Hälfte der Stellflächen des Parkhauses sind für Fahrräder vorgesehen- Auf dem Außengelände bieten naturnahe Wildblumenwiesen wertvolle Biotope zum Schutz der Artenvielfalt.
Für das Bauwerk wird die Zertifizierung mit LEED® Gold (Leadership in Energy and Environmental Design) angestrebt.

Städtebauliches Gesamtkonzept
Der Estrel Tower entsteht nach den Plänen des mehrfach international ausgezeichneten Berliner Architekturbüros Barkow Leibinger. Der Neubau stellt – bei aller Unterschiedlichkeit der Gebäude – einen Bezug zum bestehenden Estrel Berlin her und verbindet beide zu einer Einheit.
Zusammen bilden sie zukünftig eine Torsituation an der Schnittstelle zwischen äußerer und innerer Stadt – auf dem Weg vom Flughafen BER ins Zentrum Berlins. Das Estrel und der Tower liegen verkehrsgünstig am südlichen Eingang der Stadt, der BER ist per S-Bahn oder Auto in 20 Minuten erreichbar. Das Tempelhofer Feld ist ebenfalls per S-Bahn in 15 Minuten erreichbar.


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