Sonntag, 18. Januar 2026
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Erster Bericht zur Kinderarmut in Neukölln

Skaten ist innovativ!

Das Bezirksamt Neukölln eine Bestandsaufnahme zur Kinderarmut im Bezirk erstellt und den Bericht dazu vorgelegt ( siehe Pressemeldung vom 26.11.2025 ). Der Bericht analysiert einerseits das Ausmaß und die Auswirkungen von Armut auf verschiedene Lebensbereiche von Kindern und Jugendlichen in Neukölln. Andererseits stellt er zahlreiche Maßnahmen des Bezirksamts für mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen und zur Bekämpfung von Armutsfolgen vor.

Daten zur Armutsquote in Neukölln

33,6 % der Minderjährigen in Neukölln erhielten im Jahr 2024 Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB II). — Auch wenn sich der Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich verringert hat, liegt diese Quote noch immer mehr als 10 Prozentpunkte über dem Berliner Durchschnitt (23,1%).

Neukölln bleibt damit im Bezirksvergleich der Bezirk mit der höchsten Armutsquote junger Menschen in Berlin. Besonders betroffen ist dabei Nord-Neukölln (40,5%), gefolgt von der Gropiusstadt (37,3%).

Lediglich in Buckow-Nord und Rudow liegen die Quoten unter dem Berliner Durchschnitt.

Im Rahmen der 2. Kinderarmutskonferenz vom 27. November (Beginn: 15:00 Uhr, Junges Tanzhaus, Lucy-Lameck-Straße 32) wird der Bericht vorgestellt und mit Fachkräften, Multiplikator:innen und Interessierten diskutiert. Der vollständige Bericht kann auf der Internetseite Kinderarmutsprävention heruntergeladen werden.


Was können Politik & Stadtgesellschaft gegen Armut tun?

Zuerst geht es darum, die Perspektiven zur Armut zu verändern! — Welche Chancen können genutzt werden? — Was kann jeder Einzelne bewegen? — Wird mehr Spielraum für Veränderungen benötigt?

Was kann ein lokales unabhängiges Pressemedium in Gang setzen? — Wie muss sich Politik verändern?

Die Neukölln Nachrichten haben schon viel Spielraum geschaffen! — Denn jeder Jugendliche kann hier publizieren, selbst sichtbar werden, oder mehr Reichweite für Medienprojekt gewinnen.

Zudem entsteht ein neuer Weg, um in Medienberufe und Journalismus einzusteigen!

Die beste Möglichkeit: „Public Open Innovation“ und Vertrauen und Pressegeheimnis! Die Redaktion rat dazu Ideen & Urheberrechte zu entwickeln, digitale und handelbare Güter zu erfinden, die Arbeit und Erwerb ermöglichen.

So entsteht für jedes Kind, für jeden Jugendlichen ein neuer Freiraum, selbst etwas zu tun, und auf vertrauensvolle Helfer zu bauen. Es geht auch mehrsprachig, kulturübergreifend und grenzüberschreitend in Zusammenarbeit mit EU-Ländern und anderen Ländern weltweit.

Kontakt: info@neukoelln-nachrichten.de