Seit Juli 2026 hat das Jobcenter Berlin Neukölln mit Frau Shirin Khabiri-Bohr eine neue Geschäftsführerin. Sie löst Dr. Dagmar Brendel ab, deren Amtszeit als Geschäftsführerin des Jobcenters am 30. Juni 2026 endete und die damit in den Ruhestand eingetreten ist.
Das Bezirksamt Neukölln begrüßte die neue Geschäftsführerin, die als Volljuristin in den vergangenen Jahrzehnten bereits an zahlreichen Führungspositionen bei der Bundesagentur für Arbeit gearbeitet hat, zuletzt als Geschäftsführerin Operativ der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen. Sie wurde durch die Trägerversammlung bis zum 30. Juni 2031 bestellt. Gleichzeitig dankt das Bezirksamt der bisherigen Geschäftsführerin Dr. Brendel und wünscht ihr alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand.
Hannes Rehfeldt (CDU), Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit und Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters würdigte die Arbeit der scheidenden Geschäftsführern und begrüßte erwartungsvoll die Amtsnachfolgerin. Siehe: Pressemitteilung vom 16.07.2026
Redaktioneller Hinweis:
Jobcenter Neukölln beantwortete Presseanfrage nach einem Pressebild nicht!
Wahlprüfstein: Tariftreue & Tarifbindung für Lokaljournalisten
In der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter Berlin und in der Arbeitsagentur herrscht offenbar noch Unklarheit über eine Allgemeinverbindlichkeit einer Tarifbindung für Lokaljournalisten und dem Prinzip „Public Media.“ — Ab 1.8.2026 wird hier der geltende Tarifvertrag des BDZV/DJV freiwillig übernommen, um die Tariftreue-Anforderungen des Land Berlin erfüllen zu können und die Voraussetzungen für sichere Arbeit im Journalismus und Lokaljournalismus erfüllen zu können.
Da Tarifbindung auch für Public Media, Public Markets, Public Book Markets und Public Media Markets angewendet werden soll, handelt es sich um die erste grundlegende digitalwirtschaftliche Reform der Arbeitsmärkte in den Medienbranchen und verbundenen Branchen der Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft. Wegen der Dominanz von „Big-Tech“ und der Plattformökonomien ist es auch ein unerlässlicher Innovationsschritt um die „AI-Ära“ human und verantwortungsvoll einzuleiten!
Es ist auch der zentrale Schritt, um in der Kulturmetropole Berlin auf beispielhafte Weise für alle europäischen Städte die „prekäre Arbeit“ in Medienbranchen zu beenden.
Diese sind akut durch die Auswirkungen von Googles KI-Diensten “AI Overviews” und “AI Mode” bedroht.
WAHLPRÜFSTEIN: „Die in Berlin kandidierenden Parteien und Kandidaten (w/d/m) werden gefragt, wie sie die Finanzierung von journalistischer Arbeit und Medienarbeit sichern wollen?“
Hintergrund: im Jahr 2025 wurden 245 Mitarbeitende beim RBB entlassen, davon rund 50 aus der Berliner Redaktion. Aktuell steht die gesamte Zeitungsbranche vor einer massiven Kündigungswelle. So sind bereits rund 300 Stellen bei der Burda-Gruppe in Frage gestellt (u.a. FOCUS)
