Sonntag, 05. Juli 2020
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Polizeibericht vom 22.10.2019

Polizei Berlin

22.10.2019 | Britz: Auf einem Bahnhof um sich geschossen

Ein Mann schoss gestern Abend in Britz mehrmals auf einem U-Bahnhof mit einer Schreckschusswaffe. Gegen 22 Uhr alarmierten mehrere Zeugen die Polizei zum U-Bahnhof Grenzallee, da dort ein Mann mit einer Schusswaffe geschossen haben soll. Zeugenaussagen zufolge soll der Mann bereits auf dem Bahnhof Parchimer Allee mit der Waffe hantiert und dort mehrmals in die Luft und auf den Boden gerichtet geschossen haben. Dann stieg er in einen Zug der Linie U7 und fuhr bis zum U-Bahnhof Grenzallee. Dort verließ er den Zug und soll wiederum mehrmals geschossen haben, auch soll er einen Schuss in einen Waggon des Zuges abgefeuert haben. Die eingetroffenen Einsatzkräfte sahen noch selbst die Abgabe eines Schusses, bevor sie ihn aufforderten, die Waffe fallen zu lassen. Dieser Aufforderung kam der 28-Jährige nach, sodass sie ihn festnehmen und in ein Gewahrsam bringen konnten. Die Schreckschusswaffe wurde beschlagnahmt, ebenso wie weitere Beweismittel, die bei einer anschließenden, richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung aufgefunden wurden. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von ungefähr 2,8 Promille. Im Gewahrsam wurde er der Kriminalpolizei überstellt und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen später wieder entlassen. Der 28-Jährige muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.

20.10.2019 | Neukölln: Auseinandersetzung vor Lokal

Vor einer Diskothek in Rudow kam es heute früh zu einer Auseinandersetzung, bei der sieben Personen verletzt wurden. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen soll es zunächst vor der Disko in der Neukölner Straße gegen 4 Uhr aus bislang unbekannten Gründen zwischen einem 22-Jährigen und einem unbekannten Mann zu einem verbalen Streit gekommen sein, der dann handgreiflich wurde. Bekannte des einen und des anderen sollen sich dann eingemischt haben, so dass sich eine größere Rangelei zwischen verschiedenen Personen entwickelt habe. Plötzlich sollen zwei Autos am Ort eingetroffen sein, deren Insassen sich an der Auseinandersetzung beteiligten. Ein bislang unbekannter Mann sei zu einem der Fahrzeuge zurückgegangen, habe eine Dose mit Reizstoff geholt und wahllos in die Menge gesprüht. Anschließend flüchteten mehrere unbekannt gebliebene Tatverdächtige mit den beiden Autos. Zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 19 bis 22 Jahren erlitten durch den Reizstoff Reizungen der Augen und der Atemwege. Während sechs Verletzte am Ort durch Rettungskräfte medizinisch versorgt wurden, musste ein 22-Jähriger zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung hat ein Fachkommissariat der Direktion 5 übernommen.

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