Freitag, 03. Dezember 2021
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Pfizer beantragt Notfallzulassung für das Covid-19-Medikament Paxlovid

Pfizer Paxlovid

Das Pharmaunternehmen Pfizer hat in den USA eine Notfallzulassung für sein Covid-19-Medikament Paxlovid beantragt. Die entsprechenden Unterlagen wurden bei der Arzneimittelbehörde FDA eingereicht, wie Pfizer mitteilte.

Die in einer jüngsten Studie erzielte „überwältigende Wirksamkeit“ des Medikaments verdeutliche, dass oral einzunehmende antivirale Therapien eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Covid-19 spielen könnten, sagte Konzernchef Albert Bourla.

Nach Angaben des Unternehmens verhindert die Corona-Pille sehr erfolgreich schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten. Eine Zwischenanalyse von Testergebnissen ergab Pfizer zufolge, dass das Medikament das Risiko von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen bei Covid-19-Patienten um 89 Prozent senke.

„Die heutige Nachricht ist ein echter Wendepunkt in den weltweiten Bemühungen, die Verwüstung dieser Pandemie aufzuhalten. Diese Daten deuten darauf hin, dass unser oraler antiviraler Kandidat, sofern er von den Behörden zugelassen wird, das Potenzial hat, das Leben von Patienten zu retten, den Schweregrad von COVID-19-Infektionen zu verringern und bis zu neun von zehn Krankenhausaufenthalten zu vermeiden“, sagte Albert Bourla, Chairman und Chief Executive Officer von Pfizer.

„Angesichts der anhaltenden globalen Auswirkungen von COVID-19 haben wir uns weiterhin auf die Wissenschaft konzentriert und unsere Verantwortung wahrgenommen, Gesundheitssysteme und Institutionen auf der ganzen Welt zu unterstützen und gleichzeitig einen gerechten und breiten Zugang für Menschen überall sicherzustellen.“

Der Pharmaindex Gelbe Liste meldet bereits: „Paxlovid könnte neuer Blockbuster der Corona-Behandlung werden.“